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50 Jahre KNACK DEN KREBS in Hamburg: Kinderkrebs-Forschung rettet Leben

Laborantin mit weißem Kittel und blauen Handschuhen pipettiert Flüssigkeit in einem Labor mit weiteren Personen im Hintergrund
Forschung am Kinderkrebs-Zentrum Hamburg: Die Fördergemeinschaft unterstützt seit fünf Jahrzehnten innovative Therapien. // Foto: KNACK DEN KREBS

Vergangene Woche war GLOW beim Jubiläumsabend der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. im Miniatur Wunderland dabei. 50 Jahre „Knack den Krebs“ – das bedeutet fünf Jahrzehnte Engagement für krebskranke Kinder, Forschung am UKE und konkrete Hilfe für betroffene Familien.

Gegründet wurde die Fördergemeinschaft 1976 von Eltern, deren Kinder an Krebs erkrankt waren. Ihr Ziel: die Versorgung am Kinderkrebs-Zentrum Hamburg nachhaltig zu verbessern und die Erforschung von Krebserkrankungen im Kindesalter gezielt zu fördern.

80 Prozent Heilungsrate dank kontinuierlicher Forschung

Heute ist das Kinderkrebs-Zentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eine der führenden Einrichtungen in Deutschland. Rund 80 Prozent der erkrankten Kinder können inzwischen geheilt werden – ein Fortschritt, der ohne kontinuierliche Forschung und Spendenarbeit nicht möglich wäre.

Dr. Holger Iversen, seit über 25 Jahren ehrenamtlicher Vorstand der Fördergemeinschaft, betonte an diesem Abend, wie entscheidend bürgerschaftliches Engagement für medizinischen Fortschritt ist. Über 40 Mitarbeitende am UKE und im angeschlossenen Forschungsinstitut werden direkt oder indirekt durch Spendengelder mitfinanziert.

Fünf Männer in Anzügen und Sakko (René Adler, Sasha, Jörg Pilawa, Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Dr. Holger Iversen) stehen vor einer Fotowand mit verschiedenen Logos und posieren für ein Gruppenfoto
V.l.n.r.: René Adler, Sasha, Jörg Pilawa, Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Dr. Holger Iversen beim 50-jährigen Jubiläum von KNACK DEN KREBS im Miniatur Wunderland. // Foto: KNACK DEN KREBS

Neben hochspezialisierter Forschung geht es auch um Lebensqualität: Projekte wie Musiktherapie unterstützen Kinder emotional in einer extrem belastenden Zeit. Hier wird deutlich, dass moderne Krebsmedizin mehr ist als Chemotherapie – sie bedeutet ganzheitliche Begleitung.

Prominente Unterstützung für das Kinderkrebs-Zentrum Hamburg

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher würdigte die Arbeit der Fördergemeinschaft in seinem Grußwort. Moderator Jörg Pilawa führte durch den Abend, Musiker Sasha sorgte für besondere Momente und über 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien setzten gemeinsam ein Zeichen für Solidarität.

Nina Bott mit schulterlangem Haar trägt ein dunkelgraues Langarmshirt mit hochgekrempelten Ärmeln und eine hellblaue Jeans vor einer Wand mit verschiedenen Logos und Texten.
Moderatorin und Schauspielerin Nina Bott unterstützte ebenfalls das Jubiläum. // Foto: KNACK DEN KREBS
Heidrun von Goessel mit rotem Blazer und pink-rotem Schal vor einer Wand mit Logos und Texten
Autorin und Journalistin Heidrun von Goessel. // Foto: KNACK DEN KREBS
Mann mit schwarzem Hemd, Jeans und schwarzer Kappe steht neben Nova Meierhenrich in weißer, ärmelloser, pelzähnlicher Bluse und schwarzer Lederhose vor einer Sponsorenwand
Nova Meierhenrich mit Begleitung beim 50-jährigen Jubiläum der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. im Miniatur Wunderland. // Foto: KNACK DEN KREBS
Sasha in hellgrauem Sakko hält Mikrofon vor rotem Banner mit Krone und Text, im Hintergrund Person mit Gitarre und weißen Luftballons
Sasha sorgte mit seiner Band für emotionale Momente und große Stimmung beim Jubiläumsabend. // Foto: KNACK DEN KREBS

Forschung rettet Leben. Und Engagement macht Forschung möglich.

Hamburg zeigte an diesem Abend eindrucksvoll Zusammenhalt: Mehr als 400 geladene Gäste aus Medien, Wirtschaft, Kultur und Politik folgten der Einladung ins Miniatur Wunderland. Neben Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher unterstützten zahlreiche prominente Persönlichkeiten die Initiative, darunter René Adler, Hinnerk Baumgarten, Nina Bott, Frederik Braun, Jorge González, Dr. Julia Kretschmer, Christiane Leuchtmann, Nova Meierhenrich, Nina Petri und André Schünke. In den Diskussionsrunden sprachen Prof. Dr. Stefan Rutkowski, Prof. Dr. Ulrich Schüller und Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro über aktuelle Fortschritte in der Kinderkrebsforschung und die Bedeutung nachhaltiger Förderung. Der Abend machte deutlich: Hamburg steht hinter seinen jüngsten Patientinnen und Patienten – und hinter der Forschung, die Hoffnung schenkt.

Spenden für die Kinderkrebs-Forschung in Hamburg sind möglich unter

www.kinderkrebs-hamburg.de

Große Gruppe von Menschen in einem Innenraum, viele sitzen und klatschen, andere stehen im Hintergrund
Gäste feierten 50 Jahre „Knack den Krebs. // Foto; KNACK DEN KREBS
Ein Mann spielt Gitarre vor einem Baby in einem Raum mit Musikinstrumenten und Spielzeug
Musiktherapie als wichtiger Baustein der ganzheitlichen Betreuung im Kinderkrebs-Zentrum Hamburg – sie stärkt Kinder und Familien in besonders belastenden Zeiten. // Foto: KNACK DEN KREBS