Im Zentrum der Ausstellung „Where Is the Love?“ der spanischen Künstlerin Sabela García Cuesta steht eine Serie von fünfzig Brustporträts, entstanden in persönlichen Begegnungen mit Frauen. Morgen endet die Schau in der Fabrik der Künste – mit Yoga zwischen den Bildern.
ZUR AUSSTELLUNG
Where Is the Love? · Sabela García Cuesta · Fabrik der Künste, Kreuzbrook 12, Hamburg · noch bis 9. August 2026
Foto: Fabian Schmidt
Jedes Bild ist während einer intensiven Sitzung in ihrem Atelier entstanden. Diese Geschichten fließen direkt in den Malprozess ein: Farbe, Form und Komposition entwickeln sich aus der emotionalen Atmosphäre des jeweiligen Moments.
Foto: Fabian Schmidt
Die Porträtierten kommen aus unterschiedlichen Generationen und Lebenswelten, darunter auch Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Öffentlichkeit. In dichter, salonartiger Hängung präsentiert, formen die Arbeiten ein kollektives Bild weiblicher Erfahrung – verletzlich, kraftvoll und zutiefst individuell zugleich.
Foto: Fabian Schmidt
Foto: Fabian Schmidt
Neben den Brustporträts zeigt die Ausstellung großformatige Gemälde, in denen García Cuesta ihre eigene symbolische Bildsprache entfaltet: Vasen als weibliche Körper, Katzen als Symbole der Freiheit, Tränen als verbindende Elemente. Mythologische Figuren wie Medusa, Lilith und Eva tauchen immer wieder auf: nicht als Bedrohung, sondern als Symbole von Überleben und Verwandlung, die historische Bilder von Weiblichkeit, Schuld und Macht befragen.
Foto: Fabian Schmidt
Jedes Porträt entsteht aus dem Gespräch heraus. Man sieht nicht nur einen Körper – man fühlt eine Geschichte.
Foto: Fabian Schmidt
Der Ausstellungstitel ist dabei weniger Klage als offene Suche – nach Verbindung und emotionaler Wahrheit. Eine Schreibmaschine in der Ausstellung lädt Besucher:innen ein, diese Frage selbst zu beantworten. „‚Where Is the Love?‘ ist für mich keine romantische Frage.“, sagt García Cuesta.
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Über die Künstlerin
Sabela García Cuesta ist eine spanische Malerin, die zwischen Hamburg und internationalen Projekten arbeitet. Ihre expressive Malerei verbindet figurative Darstellung mit Symbolik, Mythologie und autobiografischen Elementen. Ihre Bildsprache bewegt sich zwischen Neoexpressionismus und symbolischer Figuration, weibliche Körper, Tiere und mythologische Figuren erscheinen in intensiven Farben und gestischen Linien.
Foto: Fabian Schmidt
Where Is the Love ist für mich keine romantische Frage.
Foto: Fabian Schmidt
Schönheit entsteht in ihrer Malerei nicht durch Perfektion, sondern durch Präsenz, Charakter und die Energie des Moments.
Finissage-Tipp: morgen, 9. August
Morgen endet die Ausstellung mit „Yoga x Art“ – 60 Minuten Flow-Yoga mitten zwischen den Werken. Tickets über Eventbrite.
Fabrik der Künste, Kreuzbrook 12, 20537 Hamburg · Sonntag, 9. August 2026 · Tickets auf eventbrite.de

