Eine Insel, die sich anfühlt wie Nachhausekommen und ein Resort,
in dem Kinder glücklich sind und Eltern tatsächlich zur Ruhe kommen.
Jetzt, im goldenen Spätsommer, lohnt sich ein Blick zurück: Im Juli ging
es voller Vorfreude nach Mallorca, zwei Stunden Flugzeit von Hamburg nach
Palma, dazu ein unkomplizierter Hin und Rückflug, was gerade mit Kindern
ein kleines Geschenk ist.
Mallorca ist für unsere Familie inzwischen fast zu einer zweiten Heimat
geworden, wir kennen die Insel, wissen, was uns erwartet, und genau das
macht den Urlaub so angenehm: keine großen Überraschungen, kurze Wege
und dieses verlässliche Gefühl, einfach anzukommen, sodass man aus dem
Flugzeug steigt und gedanklich schon ein bisschen im Urlaub ist.
Ankommen in Alcúdia
Unser Ziel ist das Iberostar Selection Albufera Park im Norden
Mallorcas, in der Nähe von Alcúdia, wohin es vom Flughafen aus rund eine
Stunde Fahrt sind. Bei unserer Ankunft war es noch zu früh für den Check
in, also genau der richtige Moment, um erst einmal ohne Eile die Anlage
zu entdecken.
Und dabei gab es gleich den ersten kleinen Lieblingsmoment: Im Kinderclub
durften die Kleinen eigene Canvas Taschen gestalten, und zwischen Farben,
Pinseln und Kreativität waren die Kinder plötzlich beschäftigt, während
die Eltern in Ruhe ankommen konnten.

Auch für kleine Sportler wird einiges geboten, schon am zweiten Abend
stand für unseren Sohn ein Fußballturnier auf dem Programm, trainiert von
engagierten spanischen Coaches und gespielt mit Kindern aus England,
Holland, Deutschland und Spanien.
Genau diese Mischung hat uns gefallen: Kinder finden schnell Anschluss,
hören andere Sprachen und sind ganz selbstverständlich mittendrin, sodass
unser Sohn jede Menge Spaß hatte und rasch neue Freundschaften knüpfte.

Ein Zimmer mit Meerblick

// Foto: Eva-Maria Rueter
Der Strand ist nur einen kurzen Spaziergang entfernt und natürlich
schnell erkundet, noch schöner aber ist der erste Blick aus dem Zimmer,
der direkt hinaus aufs Meer geht.

Überhaupt wirkt das Iberostar Selection Albufera Park angenehm
offen und grün, die begrünten Innenhöfe geben der Anlage eine besondere
Atmosphäre, und immer wieder fliegen kleine Vögel durch die Gänge, während
Spatzen auf Mauern und Wegen sitzen.



// Foto: Eva-Maria Rueter
Auch das Zimmer selbst ist hell, freundlich und angenehm unkompliziert,
und besonders schön ist der kleine handgeschriebene Gruß am Spiegel, der
sofort ein persönliches Gefühl vermittelt.
Für Familien praktisch: Ein Premium Doppelzimmer lässt sich gut zu viert
nutzen, zwei schlafen im Doppelbett, zwei auf dem ausklappbaren Sofa,
nicht spektakulär, aber genau die Art von unkomplizierter Lösung, die man
im Familienurlaub zu schätzen weiß.
Rooftop, Weitblick und endlich mal wieder lesen
Wer einmal ganz nach oben geht, bekommt noch einmal eine andere Perspektive
auf die Anlage: Auf dem Rooftop gibt es eine Bar und einen Pool mit weitem
Blick über das Resort, die Bucht und bis zu den Bergen.

Und dann ist da noch etwas, das im Familienurlaub manchmal fast wie Luxus
wirkt: Zeit zum Lesen. Während die Kinder im Club unterwegs sind oder
sich im Pool austoben, entsteht tatsächlich Raum für ein paar ruhige
Seiten, ganz ohne großes Wellnessritual oder durchgeplanten
Programmpunkt, einfach ein Buch, Sonne und ein bisschen Zeit für sich.

// Foto: Eva-Maria Rueter
Für die Kinder gibt es verschiedene Miniclub Angebote, am Abend eine
eigene Entertainment Ecke für die Jüngeren und später das gemeinsame
Programm vor der großen Bühne, sodass für jedes Alter etwas dabei ist.
So findet irgendwie jeder seinen Rhythmus: Die Kinder haben ihr Programm,
die Eltern zwischendurch ein paar freie Minuten, und abends kommt die
ganze Familie wieder zusammen.
Buffet, Pool und kleine Urlaubsrituale

Und natürlich gehört zum Familienurlaub auch das Essen. Kinder und Buffet,
das ist ohnehin eine eigene kleine Urlaubsgeschichte. Erst wird begeistert
alles angeschaut, dann landet doch wieder das auf dem Teller, was man von
zu Hause kennt. Und für die Eltern bleibt die Frage: Wie viele Pancakes
und Donuts dürfen es sein?

Auch rund um die Pools gibt es immer wieder etwas zu entdecken: Im Kids
Pool sorgte zuletzt eine große Kuppel Fontäne für Begeisterung, sodass
die Kinder auch nach dem eigentlichen Schwimmen noch lange beschäftigt
waren.

Einen kleinen Familienurlaub Klassiker gibt es allerdings auch hier: Wer
morgens eine bestimmte Liege im Blick hat, sollte früh unterwegs sein,
denn schon zeitig werden die ersten Handtücher verteilt. Wer etwas später
kommt, findet aber trotzdem noch einen Platz, wenn auch vielleicht nicht
mehr in der ersten Reihe.
Dafür wartet das Meer, und das Wasser war herrlich warm und überraschend
fischreich, sodass es beim Schnorcheln einiges zu beobachten gab. Das
Animationsteam ist den ganzen Tag präsent, ohne dass man sich verpflichtet
fühlen muss, überall mitzumachen, und abends treffen sich die
Kindergruppen teilweise noch einmal im Trampolin Pool.
Für unseren Sohn war der Urlaub dabei fast nebenbei auch ein kleines
Sprachbad: Durch die vielen internationalen Kinder wurde ganz
selbstverständlich Englisch gesprochen und sein Englisch hat sich in
dieser Zeit spürbar aufgefrischt.
Sport in der Hitze und Wellness mit Vorlauf
Wer sich im Urlaub bewegen möchte, hat ebenfalls viele Möglichkeiten,
denn verschiedene Sportkurse stehen auf dem Programm, darunter auch
Spinning.
Spinning direkt am Pool klingt zunächst nach einer guten Idee, schließlich
hat man die Erfrischung sprichwörtlich vor Augen, doch bei
mallorquinischer Sommerhitze merkt man schnell, dass Bewegung und 30 Grad
eine durchaus sportliche Kombination sind, bei der man sich den
anschließenden Sprung ins kühle Wasser redlich verdient.

// Foto: Eva-Maria Rueter
Danach fühlt man sich dafür umso besser und hat sich das nächste Essen
definitiv verdient, zumal hier gefühlt rund um die Uhr gegessen wird und
für den kleinen Hunger zwischendurch auch das Star Café
durchgehend geöffnet hat.
Wer lieber abschalten möchte, kann sich eine Wellnessanwendung gönnen,
angeboten werden unter anderem Massagen, Hot Stone Therapy,
Aromatherapie, Lomi Lomi und Anti Stress Behandlungen.
Wellness am besten direkt bei der Ankunft buchen. Bei unserem Aufenthalt
waren viele Termine bereits vergeben.

// Foto: Eva-Maria Rueter
Tapas und Tacos
Wer beim Essen etwas Abwechslung vom Buffet möchte, findet im
Iberostar Selection Albufera Park mehrere Restaurants, und
besonders gut gefallen hat uns das Martinete, das spanische
Restaurant mit Tapas: Garnelen, Patatas Bravas, Croquetas, dazu ein
kühles Getränk, und schon fühlt sich der Abend ziemlich nach Mallorca an.

// Foto: Eva-Maria Rueter
Daneben gibt es das griechische Kyknos und das mexikanische
Nopal mit Tacos, jeweils mit eigener Note und eigenem
Publikum, sodass für Abwechslung an jedem Abend gesorgt ist.
Was uns ebenfalls positiv aufgefallen ist: Nachhaltigkeit wird im Alltag
sichtbar, Müll wird getrennt, Wasser steht an einer Refill Station bereit
und kommt nicht in Plastikflaschen aufs Zimmer.

// Foto: Eva-Maria Rueter
Und so bleibt am Ende vor allem dieses Gefühl: Das
Iberostar Selection Albufera Park schafft es, Familienurlaub
unkompliziert zu machen, die Kinder haben genug zu entdecken, neue
Freundschaften entstehen schnell, und zwischendurch bleiben tatsächlich
kleine Inseln für die Eltern. Für uns war es ein paar Tage Mallorca,
Sonne, Meer und Familienzeit, mit genau der richtigen Mischung aus
Programm und Nichtstun.
Danach ging es für uns noch weiter über die Insel. Aber das ist eine
andere Geschichte.

