Vernissage vor der Fabrik der Künste mit Banner Where Is The Love
Vernissage am 23. Juli vor der Fabrik der Künste, Hamburg
Foto: Fabian Schmidt

Jedes Bild ist während einer intensiven Sitzung in ihrem Atelier entstanden. Diese Geschichten fließen direkt in den Malprozess ein: Farbe, Form und Komposition entwickeln sich aus der emotionalen Atmosphäre des jeweiligen Moments.

Weitwinkelaufnahme des Ausstellungsraums in der Fabrik der Künste
Blick durch die Ausstellungsräume der Fabrik der Künste
Foto: Fabian Schmidt

Die Porträtierten kommen aus unterschiedlichen Generationen und Lebenswelten, darunter auch Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Öffentlichkeit. In dichter, salonartiger Hängung präsentiert, formen die Arbeiten ein kollektives Bild weiblicher Erfahrung – verletzlich, kraftvoll und zutiefst individuell zugleich.

Besucher:innen betrachten die Wand mit den Brustporträts
Besucher:innen vor der Brustporträt-Wand
Foto: Fabian Schmidt
Nahaufnahme einer Besucherin vor der Brustporträt-Wand
Fünfzig Brustporträts, dicht im Salon-Stil gehängt
Foto: Fabian Schmidt

Neben den Brustporträts zeigt die Ausstellung großformatige Gemälde, in denen García Cuesta ihre eigene symbolische Bildsprache entfaltet: Vasen als weibliche Körper, Katzen als Symbole der Freiheit, Tränen als verbindende Elemente. Mythologische Figuren wie Medusa, Lilith und Eva tauchen immer wieder auf: nicht als Bedrohung, sondern als Symbole von Überleben und Verwandlung, die historische Bilder von Weiblichkeit, Schuld und Macht befragen.

Gäste im Gespräch vor den Brustporträts während der Vernissage
Gespräche zwischen den Werken, Vernissage 23. Juli
Foto: Fabian Schmidt

Jedes Porträt entsteht aus dem Gespräch heraus. Man sieht nicht nur einen Körper – man fühlt eine Geschichte.

Ausstellungstext-Wand mit dem Titel Where is the LOVE
„Where is the LOVE?“ – die Frage, um die sich die Ausstellung dreht
Foto: Fabian Schmidt

Der Ausstellungstitel ist dabei weniger Klage als offene Suche – nach Verbindung und emotionaler Wahrheit. Eine Schreibmaschine in der Ausstellung lädt Besucher:innen ein, diese Frage selbst zu beantworten. „‚Where Is the Love?‘ ist für mich keine romantische Frage.“, sagt García Cuesta.

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Über die Künstlerin
Sabela García Cuesta ist eine spanische Malerin, die zwischen Hamburg und internationalen Projekten arbeitet. Ihre expressive Malerei verbindet figurative Darstellung mit Symbolik, Mythologie und autobiografischen Elementen. Ihre Bildsprache bewegt sich zwischen Neoexpressionismus und symbolischer Figuration, weibliche Körper, Tiere und mythologische Figuren erscheinen in intensiven Farben und gestischen Linien.

Porträt von Sabela García Cuesta vor einem farbintensiven Gemälde
Sabela García Cuesta vor einem ihrer großformatigen Gemälde
Foto: Fabian Schmidt

Where Is the Love ist für mich keine romantische Frage.

Sabela García Cuesta lächelnd neben der Ausstellungstext-Wand
Sabela García Cuesta in der Fabrik der Künste
Foto: Fabian Schmidt

Schönheit entsteht in ihrer Malerei nicht durch Perfektion, sondern durch Präsenz, Charakter und die Energie des Moments.